Regeln sind nützlich

März 2015 „Ich habe ein Recht, so zu sein wie ich bin, die Anderen auch.“ So lautet die erste der sechs Schulregeln, die maßgeblich von den Schülerinnen und Schülern entwickelt und schließlich im Primarrat verabschiedet wurden. „Die Regeln sind nützlich, aber werden nicht immer eingehalten“, findet Kiara. Die 14-Jährige war als Mitglied im Primarrat an der Ausarbeitung beteiligt. Im Interview erklärt sie, wie die Regeln entstanden sind und wie schön und gleichzeitig anstrengend demokratische Prozesse im Alltag sein können.

Was ist eigentlich der Primarrat?
Kiara: Das ist so etwas wie der Elternrat. Wir treffen uns alle zwei Wochen und besprechen, was in der Schule passiert ist. Und wir entscheiden über Anschaffungen. Der Förderverein stellt uns nämlich 2.000 Euro pro Jahr zu Verfügung.

Wie viele seid ihr im Primarrat?
Kiara: Jedes unserer sechs Teams entsendet zwei gewählte Vertreter. Außerdem sind zwei Kinder aus dem Elementarbereich und zwei Pädagogen dabei.

Macht die Arbeit im Primarrat Spaß?
Kiara: Es ist ganz schön anstrengend, denn man hat viel Verantwortung und muss viele Infos weitergeben. Wir haben eine Vorbildfunktion, aber das setzt einen auch ganz schön unter Druck. Aber wir bekommen viel Anerkennung von den Pädagogen: Sie sind stolz auf uns!

Wie kam es zu den Regeln?
Kiara: Es gab Ereignisse im Schulalltag, die nicht in Ordnung waren, wie z.B. Mobbing. Gerade zwischen älteren und jüngeren Kindern kam es häufiger zu Konflikten. Wir waren uns alle darüber einig, dass wir Regeln brauchen und haben Vorschläge gesammelt. Daraus entstanden am Ende sechs Punkte. Es war schwer, die Ideen richtig und gleichzeitig verständlich zu formulieren. Die vom Primarrat verabschiedete Fassung haben wir dann auch gleich ins Englische übersetzt.

Halten sich denn alle an die Regeln?
Kiara: Leider halten sich nicht alle daran. Es braucht wohl noch eine Weile. Wahrscheinlich wird es auch ein wenig entspannter, wenn wir „Großen“ in unser neues Schulgebäude gezogen sind.

Nachhaltigkeitstreffen: Green & Ethical Fashion

Januar 2015 In loser Folge veranstalten wir gemeinsam mit dem "Hamburger Nachhaltigkeitstreffen" im Alsterpalais Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen. Am 10. Februar, 19 Uhr, geht es um "green & ethical fashion". Uli Ott, Inhaberin von Marlowe Nature, gibt Einblicke in Missstände in der Textilindustrie und zeigt umweltbewusste und faire Alternativen auf. Interessierte sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Lernstandserhebung der Jahrgänge 5 und 7

Januar 2015 Im Dezember hat uns die Schulbehörde die Ergebnisse der Lernstandserhebungen KERMIT 5 und 7 übermittelt. Bei der an allen weiterführenden Schulen Hamburgs durchgeführten Testung im September liegen die mittleren Leistungswerte unserer Schülerinnen und Schüler sehr weit über denen der Stadtteilschule, in manchen sogar auf gymnasialem Niveau bzw. darüber. Die Ergebnisse (Details hier) machen uns stolz und sind eine sehr motivierende Rückmeldung zum Erfolg unserer unterrichtlichen Arbeit.

Valeska (li.) und Kiara haben im Primarrat an den Schulregeln mitgearbeitet

Wie Kleidung hergestellt wird, war schon Thema in einer Projektarbeit

Unsere Testergebnisse können sich sehen lassen